Zwei Spuren im Schnee

Der Winter hat mit der Sonne einen Pakt geschlossen. Die Berge rund um Pfronten blitzen und glänzen in ihrem weißen Kleid und auf den Sonnenterassen der Berghütten findet man keinen freien Platz mehr. Die Wintersaison ist in vollem Gange. Und Schnee und Spaß geben sich in Pfronten ein Stelldichein. Drei Skigebiete stehen zur Wahl mit mehr als 10 Kilometer Abfahrten von blau (leicht) bis schwarz (schwierig): der Breitenberg, das Skizentrum Pfronten-Steinach und die Sonnenlifte Röfleuten.

Im Skigebiet auf dem Breitenberg treffen sich vor allem die Snowboarder. Der Fun-Park Kesselmoos bietet eine Weltcup-taugliche „Halfpipe“ und zeitweise ein „Obstacle“ – für fun ohne Limit. Auf der ehemaligen Pfrontener FIS-Abfahrt im Skizentrum kommen auch die klassischen Abfahrer voll auf ihre Kosten. Auf den Zauberteppichen werden Kinder nach oben gezogen, die forsche Kurven um die Märchenfiguren herum legen, die Skilehrer freuen sich über die Fortschritte ihrer Schülerinnen und Schüler und die Hütten auf Skifahrer, die den Einkehrschwung beherrschen und gern in einer gemütlichen Stube oder auf einer sonnenüberfluteten Terrasse Pause machen. Selbstverständlich bietet der Wintersportort Pfronten auch alles, was die Langläufer brauchen: mehr als 60 Kilometer Loipen fordern Klassiker und Skater heraus.

Und ebenso selbstverständlich ist, dass es noch eine ganze Reihe weiterer Wintersport-Erlebnisse gibt, vom Rodeln und Lenkbobfahren bis zum Iglubau mit Übernachtung hoch oben auf dem Berg. Das Rodeln macht in Pfronten besonders lang Spaß. Denn mit mehr als 6,5 Kilometern Länge ist die Abfahrt mit dem Schlitten vom Breitenberg eine der längsten der bayerischen Alpen. Hinauf geht’s mit den Liften am Breitenberg. Oben, kurz unterhalb des Gipfels, führt ein geräumter Spazierweg in knapp 30 Minuten hinüber zur Ostlerhütte. Dort ist Einkehren angesagt. Und manchmal fällt es schwer, aus der gemütlichen Hütte wieder hinaus in den Schnee und die Kälte zu gehen. Aber die rasante Schlittenabfahrt entschädigt auch für die größte Entsagung.

Geruhsamer ist das traditionsreichste Wintervergnügen, die gemütliche Fahrt mit dem Pferdeschlitten durch die verschneite Landschaft. Warm eingepackt kann man genießen, von kompakten Haflingern in munterem Trab gezogen zu werden. Zu den schönsten sportlichen Erlebnissen in Pfronten zählt sicher das Schneeschuhwandern in unberührter Natur abseits vielbefahrener Pisten. Wer meint, dass dieses Wandern mit den breiten Patschen nur ein besserer Spaziergang sei, der braucht sich nur einmal mit einem der erfahrenen Führer auf den Weg machen. Die Spuren der Schneeschuhe sind mit Kondition und Schweiß erkämpft.

Die Pauschale „Winter Träume“ ist ideal, um all die Wintersport-Vielfalt Pfrontens einmal auszuprobieren. Mit der beinhalteten KönigsCard (siehe auch unten) testet man bis zu drei Stunden täglich die gut präparierten Pisten, genießt die Bergfahrt zur längsten Naturrodelbahn im Allgäu auf den Breitenberg und danach das Heißwasser-Außenbecken des Alpenbades. Die Pauschale beinhaltet 7 Übernachtungen und zusätzlich zur KönigsCard eine Schneeschuhtour inklusive Leihausrüstung und eine Ostallgäuer Winterwander- und Loipenkarte. Buchbar sind die „Winter Träume“ ab € 229,- pro Person.

Skifahren zum Nulltarif
Die KönigsCard machts. Ab Dezember 2010 sind auch täglich drei Stunden Skivergnügen in einem der drei Pfrontener Skigebiete Teil des All-inclusive-Angebots. Bei der Nächtigung in einem der ausgewiesenen KönigsCard-Partnerbetriebe erhält man für den gesamten Aufenthalt die KönigsCard ausgehändigt. Das bedeutet: Winterurlaub zum Nulltarif bei mehr als 180 Angeboten im Allgäu und im benachbarten Tirol. Weitere Informationen unter www.pfronten.de oder www.koenigscard.com.