“Tod in den Bergen” 3.1.2015

Samstag, 3. Januar 2015
20:15

Fernsehtipp: “Tod in den Bergen” am Samstag, 3.1.2015, um 20:15 Uhr in ORF2

ORF/ZDF-Krimidrama mit Strauss, Eitner, Atzorn, Karl und Lust

Während sie am Mittwoch, dem 17. Dezember, im gleichnamigen „Bergdoktor“-Special die Frage der „Schuld“ klären, nehmen Ursula Strauss und Andreas Lust am Samstag, dem 3. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 (auch als Hörfilm) im ORF/ZDF-Krimidrama den titelgebenden „Tod in den Bergen“ ins Visier: weiße Bergspitzen, eine Gletscherleiche und eine junge Ärztin, gespielt von Ursula Strauss, die gemeinsam mit ihrem Freund David (Felix Eitner) auf eigene Faust auf Spurensuche geht – und dabei selbst in Lebensgefahr gerät.

Neben Ursula Strauss und Felix Eitner standen in weiteren Rollen u. a. Robert Atzorn als Davids Vater sowie die Österreicher Fritz Karl als Inspektor, Andreas Lust als Davids Arbeitskollege, Wolfram Berger, Ulli Maier und Gerald Votava vor der Kamera. Regie führte Nils Willbrandt nach einem Drehbuch von Wolfgang und Maria Brandstetter. Die Dreharbeiten gingen in Salzburg und Umgebung sowie Wien über die Bühne.

Ursula Strauss und Robert Atzorn bewiesen Topkondition bei den Dreharbeiten

Um die weißen Spitzen einzufangen, muss man zur Zeit der Dreharbeiten im Juni 2012 schon sehr weit auf die Berge hinauf – und so packte das Team sein Equipment und kletterte auf den Großglockner.

Damals eine einmalige Erfahrung auch für Ursula Strauss: „Ich habe seit fünf Jahren so eine Sehnsucht nach den Bergen, weil ich als Kind auch immer mit meinen Eltern bergwandern war, die letzten Jahre aber keine Zeit hatte – und jetzt bin ich da. Auf 3.000 Meter Höhe am Großglockner herumzuklettern war toll, ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, und es war wunderschön, aber natürlich auch anstrengend. Ich bin vorher viel Rad fahren gegangen, war viel schwimmen – und das hat es schon gebracht.

Es ist sicher kein Nachteil, wenn man halbwegs fit ist.“ Und auch Robert Atzorn machten die körperlichen Anstrengungen nichts aus: „Ich halte mich so und so immer fit. Ich mache Yoga, schwimme, gehe laufen und viel spazieren. Also, ich glaube, ich bin fit.“ Außerdem überwiegt die Freude am Dreh: „Die Rolle ist so gut und das Drehbuch so spannend, da habe ich gar nicht überlegen müssen, sondern mich einfach nur gefreut.“

Beim Klettern in einem abgesperrten Gebiet hoch über ihrem Heimatort Kalltach in den österreichischen Alpen entdecken die junge Ärztin Clara Lang (Ursula Strauss) und ihr Freund David (Felix Eitner) eine Leiche im Schnee. Der Unbekannte stammt nicht aus der Gegend. Die Bergwacht vermutet, dass es sich um eine Urlauberin handelt. Als Leiter der Lokalzeitung wittert David einen aufregenden Fall und beginnt zu recherchieren – gegen den entschiedenen Willen des Bürgermeisters (Jürgen Tonkel), der um das gute Image des Touristenortes fürchtet. Kurz darauf kommt David unter ominösen Umständen am Berg zu Tode.

Für die verzweifelte Clara ist das kein Zufall: Sie denkt an Mord. Polizeiinspektor Bucher (Fritz Karl) jedoch ist skeptisch und lässt die junge Frau mit ihrem Verdacht abblitzen. Clara will die Wahrheit im Alleingang herausfinden. Unterstützung erhält sie dabei von Davids Vater Jan (Robert Atzorn), einem erfolgreichen Journalisten. Die beiden verfolgen eine Spur, die sie nach München führt: zu einer Speditionsfirma, die heimliche Kontakte nach Kalltach gepflegt zu haben scheint. Clara und Jan geraten in Lebensgefahr.

„Tod in den Bergen“ ist eine ZDF/ORF-Koproduktion der Mona Film, Wien (Produzenten: Thomas Hroch und Gerald Podgornig), gefördert durch den Fernsehfonds Austria und unterstützt durch das Land Salzburg.

„Tod in den Bergen“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand auf http://tvthek.ORF.at abrufbar.