Sicher durch den Winter 2014 / 2015

Die Initiative „Sicher im Schnee“ startet mit Profi-Rennläufer Felix Neureuther in die neue Skisaison

30.10.2014. Profis wie Felix Neureuther haben bereits einige Trainings-Abfahrten hinter sich gebracht, Freizeitsportler müssen sich noch etwas länger gedulden. Abseits der Gletscher öffnen die Lifte in den meisten Skigebieten Ende November.

Es ist also noch Zeit, um sich selbst und die Ausrüstung fit für die neue Skisaison zu machen. Felix Neureuther und die Initiative „Sicher im Schnee“ von INTERSPORT geben Tipps für einen unfallfreien Winter.

Ausrüstung checken

Skiausrüstung aus dem Keller holen und ab auf die Piste? „Für die Sicherheit wichtig sind gute körperliche Fitness und eine Ausrüstung, die optimal auf das eigene Fahrkönnen abgestimmt und eingestellt ist“, sagt Felix Neureuther, Profi-Rennläufer und Botschafter der Initiative „Sicher im Schnee“ von INTERSPORT.

Wer also sicher durch den Winter kommen möchte, sollte etwas Zeit für den Ausrüstungscheck investieren. Zunächst müssen Schuhe, Helm und Protektor auf ihre Funktionalität hin geprüft werden. Weist das Material Ermüdungserscheinungen oder gar Risse auf? In diesem Fall muss die Ausrüstung ersetzt werden. Ebenso wichtig ist es, die Passform zu prüfen, da sich im Laufe eines Jahres der Körper verändern kann. Grundsätzlich gilt: Alle drei bis fünf Jahre ist ein neuer Helm fällig, und auch Skischuhe sollten nach fünf Jahren ausgetauscht werden.

Einstellung vom Fachmann

Felix Neureuther startet nur mit der optimalen Ausrüstung in ein Rennen. „Der Trend im Rennsport geht immer mehr in die perfekte Abstimmung zwischen Ski, Schuh und Bindungsplatte“, sagt der sympathischer Partenkirchener. Auch für Freizeitsportler ist die Abstimmung dieser Komponenten besonders wichtig. Anders als im Weltcup geht es aber nicht darum, einige Zehntelsekunden schneller als andere Skifahrer zu sein. Die richtige Abstimmung von Ski, Schuh und Bindung sorgt für Fahrspaß und Sicherheit. Eine korrekt auslösende Bindung kann im Ernstfall helfen, Verletzungen zu vermeiden. Entscheidend für die Bindungseinstellung sind Geschlecht, Gewicht, Fahrstil und Fahrkönnen. Am besten nimmt die Einstellung ein Fachmann, wie zum Beispiel einer der Fachverkäufer beim INTERSPORT-Händler, vor.

Kopf einschalten

Felix Neureuther ist sich sicher: „Durch das moderne Skimaterial und die perfekte Pistenpräparierung sind das Thema Geschwindigkeit und die Selbstüberschätzung die größten Risiken.“ Gerade in den ersten Tagen auf der Piste fehlt es oft an Kraft und Übung. Da hilft es, auf den eigenen Körper zu hören, ausreichend Pausen einzulegen oder einen Skitag etwas früher zu beenden. Um sich selbst und andere Pistenteilnehmer zu schützen, ist es wichtig den Kopf einzuschalten: Vorrausschauend fahren und die Geschwindigkeit an das eigene Können, das Wetter und die Pistenbeschaffenheit anpassen, ist die Sicherheitsregel Nummer 1. Außerdem sollte man nur am Rand der Piste anhalten und vor dem Losfahren prüfen, ob die Piste frei ist.

Weitere Informationen rund um das Thema Sicherheit im Wintersport finden Sie unter http://www.intersport.de/sicher-im-schnee