Nein zur Panoramabahn am Ifen

Kleinwalsertaler Bergbahn bedauert Abstimmungsergebnis der Volksabstimmung

23.10.2012. Mit Enttäuschung reagiert die Kleinwalsertaler Bergbahn AG auf das für ihre Pläne negative Abstimmungsergebnis der Volksbefragung im Kleinwalsertal. „Wir respektieren diese Entscheidung“, so Vorstand Augustin Kröll in einer ersten Stellungnahme. „Leider hat damit das Kleinwalsertal eine große Chance vertan.“ Ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde hätten die Bahnen fast 40 Millionen Euro in die Verbesserung der touristischen Infrastruktur des Tales investiert.

Ausdrücklich dankte Kröll allen, die sich in den letzten Wochen sehr für das Projekt engagiert haben. „Ich hoffe nun“, so Kröll, „dass im Tal wieder Normalität einkehrt.“ Die Anlagen am Ifen würden nun wie bisher weiter betrieben. Eine Betriebsgenehmigung dafür besteht noch viele Jahre. Ein Verkauf des Ifen scheide aus, da man die Bahnen vor drei Jahren mit der erklärten Absicht erworben habe, ein Gesamtskigebiet Kleinwalsertal zu verwirklichen. Kröll: „Wir kennen außer unserem Konzept keinen Vorschlag, der dieses Ziel erreichen würde.“