Mit Sicherheit die richtigen Ski

Welcher Ski zu welchem Fahrer passt, erklärt die Initiative „Sicher im Schnee“

6.2.2012 Heilbronn (ots) – Das Wetter für Wintersportler ist inzwischen optimal und auf der weltgrößten Wintersportmesse Ispo wurden gerade die neuesten Trends und Techniken präsentiert. Das Angebot differenziert sich immer mehr nach Fahrstil, -typ und -gelegenheit. Doch welcher Ski passt zu welchem Fahrer? Die Initiative „Sicher im Schnee“ von INTERSPORT rät: Wer sicher und mit viel Fahrspaß auf den Pisten unterwegs sein will, entscheidet nicht nur nach dem neuesten Trend, sondern auch nach seinem Können.

Mit Sicherheit die richtige Wahl

Was für die Kleidung und den Helm gilt, gilt auch für Ski und Schuhe: Sicher ist, was richtig passt. Denn was nützt der schönste Pulverschnee, wenn der Schuh drückt oder die Ski zu breit oder lang sind. Welcher Ski für welchen Fahrertyp und Einsatzbereich der richtige ist, erklärt die Initiative „Sicher im Schnee“:

Einsteiger, Genuss- und Gelegenheitsfahrer profitieren vom leichten Handling und Fahrkomfort eines Skis der Kategorie „All-Mountain Komfort“. Er läuft besonders ruhig und bietet dadurch Stabilität und Fahrsicherheit. Für Anfänger ist wichtig, dass sich die Ski kraftsparend fahren lassen und Fehler verzeihen.

Fortgeschrittene, sportliche Fahrer und Geländegänger treffen mit dem All-Mountain Sport Performance die richtige Wahl. Ob mit Geschwindigkeit auf oder im Tiefschnee abseits der Pisten – der Ski zeichnet sich durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten verschiedenen Pistenverhältnissen aus.

Profis und Geschwindigkeitsfanatiker können mit All-Mountain High Performance-Ski richtig umgehen. Rasante Schwünge am Hang und hohes Tempo auf der Piste erfordern eine sichere Fahrtechnik und viel Erfahrung. Der All-Mountain High Performance verzeiht aber auch bei hohen Geschwindigkeiten kleine Fahrfehler. Für den Rennfahrer eignen sich am besten Race-Ski.

Springer, Freerider und Tourengänger sind eher selten auf den gängigen Pisten zu sehen. Mit Freeski springen sie durch Parks und Pipes, sind im Gelände unterwegs oder fahren nach einem anstrengenden Aufstieg den Tiefschneehang runter. Der aufgebogene Tip und Tail (Twin-Tip) und die Rocker-Technologie machen es möglich. Gerade in dieser Kategorie gilt: Nur wer sich auskennt, sollte solche Manöver fahren.

Frauen wählen am besten einen Lady-Ski, der auf ihre körperlichen Voraussetzungen abgestimmt ist. Für Kinder gibt es Modelle, die den Lernprozess unterstützen. Die Initiative „Sicher im Schnee“ rät in jedem Fall, sich vor der Auswahl vom Fachhändler beraten zu lassen. Denn auch der Schuh muss zum Fahrstil und Ski-Typ passen. Einen Selbst-Check, welcher Ski-Typ passt, gibt es unter www.sicher-im-schnee.de

Erst leihen, dann kaufen

Um die neueste Technik auszuprobieren oder sich langfristig für einen Ski zu entscheiden, kann man die Ausrüstung erst einmal beim Fachhändler ausleihen. So wird sichergestellt, dass der Ski-Typ und die Fahrweise zusammenpassen, der Schuh und die Bindung richtig sitzen. Stürze und Verletzungen werden durch die individuelle Passform der Funktionseinheit aus Ski, Bindung und Schuh vorgebeugt. Wird die Ausrüstung danach gekauft, gibt es bei vielen Fachhändlern noch einen kleinen Rabatt.

Auf www.sicher-im-schnee.de finden Wintersportfans alle Informationen rund um die richtige Wintersportausrüstung und Sicherheitstipps für eine unfallfreie Wintersaison 2011/2012.