Geplanter Bau des Beschneiungsteiches am Ifen wird verschoben

26.6.2012 – Die Kleinwalsertaler Bergbahn AG respektiert den Antrag auf eine Volksabstimmung zur Panoramabahn und verschiebt die für diesen Sommer am Ifen bereits geplanten Baumaßnahmen. Umgesetzt werden lediglich einige Verbesserungen an bestehenden Pisten im Bereich der Ifen-Mittelstation. „Natürlich waren wir nach dem zustimmenden Votum der Gemeindevertretung von diesem Schritt überrascht, sehen in der beantragten Volksabstimmung aber auch eine Möglichkeit zur basisdemokratischen Mitwirkung der Talbevölkerung“, erklärten die Vorstände Augustin Kröll und Georg Fahrenschon, „schließlich geht es um ein sehr wichtiges touristisches Projekt für das gesamte Walsertal.“

Am 26. März hatte die Gemeindevertretung mehrheitlich das öffentliche Interesse am Bau der Panoramabahn bekundet. Daraufhin habe man den Eindruck gewonnen, weite Teile der Bevölkerung stünden diesem Votum positiv gegenüber. Deshalb hoffe man, so die Vorstände, dass sich die Mehrheit der Wahlberechtigten im Tal dem Votum der Gemeindevertreter anschließe.

„Obwohl wir Baurecht für die Beschneiungsanlage und den Schneiteich am Gaisbühl haben“, so Kröll, „nehmen wir diese Baumaßnahmen in diesem Sommer nicht in Angriff, sind sie doch Teil des Gesamtkonzepts mit einem Investitionsvolumen von ca. 38 Mio €, zu dem die Verbindung zwischen Ifen und Walmendingerhorn dazugehört.“

Um nicht weitere Zeit zu verlieren, arbeite man jedoch an zusätzlichen Grundlagen, insbesondere an Erhebungen in Bezug auf Natur und Geologie, für die späteren Anträge bei den zuständigen Genehmigungsbehörden. Das Unternehmen werde die kommenden Wochen und Monate dazu nutzen, so Kröll, weitere Informationen aufzubereiten, um die Bürgerinnen und Bürger möglichst umfassend über das geplante Gesamtvorhaben zu informieren. Stets habe man zum Ausdruck gebracht, wie wichtig die Zustimmung der Talbevölkerung für dieses Projekt sei, das entscheidende Weichen für die touristische Zukunft des Kleinwalsertals stelle.