Filmfestival Allgäu

Der Winter steht kurz vor der Türe und die Wartezeit verkürzen uns die 1. Allgäuer Filmkunstwochen – ein Filmfestival erster Güte:

Das 1. Kinofestival fürs Allgäu
Filmhaus Bad Wörishofen, Filmburg Marktoberdorf und Kurfilmtheater Oberstdorf veranstalten vom 3. bis 16. Oktober 2011 die ersten „Allgäuer Filmkunstwochen“
Am 3. Oktober 2011 starten im Wörishofener Filmhaus Huber die ersten Allgäuer Filmkunstwochen – ein zweiwöchiges Kinofestival, das das ganze Allgäu umspannt, denn neben dem Filmhaus finden die Filmkunstwochen auch in der Marktoberdorfer Filmburg und im Oberstdorfer Kurfilmtheater statt. Unter der gemeinsamen Marke „Filmkunstwochen“ spielen Kinobetreiber Monika Schubert (Marktoberdorf), Rudolf Huber (Bad Wörishofen) und Florian Stiglhofer (Oberstdorf) ein filmisches Spezialprogramm mit persönlichen Favoriten aus der Filmgeschichte und den Perlen der aktuellen und vergangenen Spielzeit. Das Programm richtet sich einerseits an das Stammpublikum, andererseits sollen alle kulturinteressierten Allgäuer und Touristen angesprochen werden. Der Begriff „Filmkunst“ wird dabei möglichst weit gefasst: Das abwechslungsreiche Filmangebot widmet sich dem heimatlichen Allgäu genauso wie europäischem und internationalem Independent-Kino. Auch thematisch ist für jeden Geschmack etwas dabei: Von der Dokumentation „Unser Bad Wörishofen“, einer Hommage an die Kneipp-Stadt, mit deren Leinwandpremiere die Filmkunstwochen am 3.10. eröffnet werden, über italienische Filmklassiker bis zu Woody Allens neuestem Streich reicht die Auswahl. Abgerundet werden viele Vorführungen mit Filmgesprächen oder Live-Darbietungen und Sonderveranstaltungen wie z.B. einer italienischen Nacht.

Finanziert werden die Allgäuer Filmkunstwochen – da keine Mittel aus öffentlichen Töpfen bereitgestellt werden konnten – durch Einnahmen aus Anzeigenverkauf und Sponsorengeldern. Als Unterstützer der ersten Ausgabe des Kinofestivals konnten der Allgäu Airport Memmingen und das Autohaus Allgäu gewonnen werden. Für die entsprechende Aufmerksamkeit sollen ein einprägsamer Außenauftritt und eine gezielte Marketing- und PRKampagne sorgen: Unter anderem wird es ein gemeinsames Programmheft geben, das potentielle Kinobesucher über alle Filme und Spielorte informiert und an diversen Stellen im Allgäu ausliegen wird. Die Etablierung der Marke „Allgäuer Filmkunstwochen“ übernimmt die Münchner Panetta & Co. GmbH, die seit 2009 auch die Münchner Filmkunstwochen, ein Kinofestival mit 59-jähriger Tradition in der Landeshauptstadt, betreut. Das Münchner Konzept bietet die Basis für das Vorhaben im Allgäu, adaptiert an die Gegebenheiten der Region und der Kinos. Für Monika Schubert, Rudolf Huber und Florian Stiglhofer ist die Art der Zusammenarbeit Neuland: „Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe über eine ganze Region unter gemeinsamer Marke ist in der Kinolandschaft innovativ“, so die Kinomacher, „und wir wollen mit dem Programm zeigen, dass wir unseren Gästen absolut sehenswerte Filme empfehlen. Das ist, was uns als Kinomacher auszeichnet.“ Um diesen Anspruch auch umzusetzen, ist jeder Betreiber für das Programm seines Hauses verantwortlich. So wird der Charakter der einzelnen Kinos erhalten. „Am Ende haben wir uns natürlich zusammengesetzt, um das Programm aufeinander abzustimmen und Synergieeffekte zu erzielen“, fassen die Drei ihre Kooperation zusammen.